Ein Bundesberufungsrichter lehnte Kalshis Antrag auf eine vorläufige Unterlassungsverfügung am Mittwochabend ab. Die Entscheidung ermöglicht es den staatlichen Aufsichtsbehörden New Yorks, ab Donnerstag Durchgreifungsmaßnahmen gegen die Vorhersagemarktplattform einzuleiten.
Die Gerichtsentscheidung hebt die Verfahrenspause auf, die das Unternehmen während der laufenden Klage vor staatlichen Eingriffen geschützt hätte. Die Behörden New Yorks können nun mit regulatorischen Maßnahmen fortfahren, ohne auf das endgültige gerichtliche Urteil zu warten.
Der Rechtsstreit geht auf eine staatliche Anweisung zurück, die Kalshi anwies, derivative Verträge im Zusammenhang mit Sportereignissen einzustellen. Das Unternehmen hat die Klage eingereicht, um die Einschränkung anzufechten und seine aktuellen Handelsoperationen während der Prüfung aufrechtzuerhalten.
Regulatorischer Zeitplan und nächste Schritte
Die Ablehnung verschiebt den Fall in Richtung des staatlichen Durchsetzungskalenders. Kalshi wird seinen Rechtsstreit fortsetzen, während die Beamten von New York die Umsetzung ihrer regulatorischen Maßnahmen gemäß der festgelegten Frist vorbereiten. Die Details der Entscheidung wurden zunächst von Gambling Insider berichtet.